Zentralschweizer Nachwuchsförderung

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Zentralschweizer Nachwuchsförderung (ZNF). Wir bieten vereinsergänzende Trainingsmodule an und führen ein Leistungszentrum für Sportschülerinnen und Sportschüler. Damit setzen wir uns für die gezielte Förderung des Zentralschweizer Unihockeys ein.

Sportliche Massstäbe gesetzt

U14 Vize-Schweizermeister Zugerland (links Moritz Schaumlechner) gegen Floorball Uri in der Vorwärtsbewegung. Bild Michael Peter
U14 Vize-Schweizermeister Zugerland (am Ball Linus Heim, rechts Jonas Stettler) gegen Floorball Uri am Drücker. Bild Michael Peter
Erfolgreiche Zuger: Die U14-Talente des Team Zugerland 1 feiern ihre Silbermedaillen an den SM-Finals in Rotkreuz. Bild Philipp Hegglin
U14 Vize-Schweizermeister Zugerland (rechts Lars Schelbert) deckt den Ball ab gegen einen Spieler der Kloten-Bülach Jets. Bild Michael Peter

Bericht von Samuel Ulmer

Grosser Bahnhof in Rotkreuz: Was im Unihockey der Superfinal für die Männer war, waren am vergangenen Wochenende die SM-Finals für die Junioren. Anlässlich der U14-Schweizermeisterschafts-Finals gelang es den Zuger Organisatoren in Zusammenarbeit mit Swissunihockey ein Turnier der Superlative auf die Beine zu stellen. Vor Hunderten von Zuschauern kämpften die 16 besten Nachwuchsteams der Schweiz zum Abschluss ihrer Meisterschaften um Medaillen. Nicht nur gelangte dabei ein neuartiger Turniermodus erfolgreich zur Austragung, auch die Dimensionen des Turniers waren einzigartig auf Nachwuchsebene: Hunderte von Spielern, Hunderte von Zuschauern und Dutzende von Helferinnen und Helfern bevölkerten die Rotkreuzer Dreifach-Turnhallen. Raphael Iten, als Präsident des Zentralschweizer Unihockeyverbands federführend für den Anlass zieht denn auch ein durchweg positives Fazit: "Wir haben nur positive, ja sogar überschwängliche Feedbacks der Teilnehmenden erhalten. Der Tenor war unisono, dass mit diesem Turnier die Messlatte neu gesetzt wurde.

Vize-Schweizermeister Zug

Überzeugend war aber auch die Vorstellung des Heimteams Zugerland, bestehend aus Spielern des Leistungszentrums Rotkreuz. Mit einem spielerisch eindrücklichen Auftritt gegen das „Who-is-who“ der nationalen Unihockey-Szene setzten die jungen Talente ein deutliches Ausrufezeichen und sicherten sich verdient die Silbermedaille. Sie unterlagen nur gerade dem späteren Schweizermeister mit 5:7 und überzeugten insbesondere durch ihr schnelles und kombinationsstarkes Spiel. Nachdem das Team im Vorjahr an der SM im thurgauischen Erlen die bronzene Auszeichnung gewann, bedeutet nun dieser Erfolg eine weitere Steigerung und ist ein Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Zentralschweizer Nachwuchsförderung. "Wir sind sehr stolz auf unser Team", so Raphael Iten. "Es hat durch sein tolles Auftreten bewiesen, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Schweizermeister wurde die Mannschaft aus Schiers (GR), der Talentschmiede des NLA-Vereins Malans; die Bronzemedaillen holten sich die Spieler von GC Unihockey.

Perfekter Rahmen

Das Wochenende wird den angereisten jungen Schweizer Unihockeytalenten und den Hunderten von Zuschauern wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Der erstmalig durchgeführte Mega-Nachwuchsanlass bot in den beiden Rotkreuzer Dreifachhallen Dorfmatt und Waldeggtolles Nachwuchs-Unihockey auf höchstem nationalem Niveau. Dabei war es keine leichte Aufgabe für die

Organisatoren. Nicht weniger als 16 Grossfeldteams mit je rund 20 Spielern, Dutzenden von Betreuer und Hunderten von Zuschauern waren nach Rotkreuz angereist. Die Schirmerrschaft des "Nachwuchs-Superfinals" übernahmen die die Vereine UHC Zugerland und UHC Astros Rotkreuz unter der Leitung der Zentalschweizer Nachwuchsförderung. Über 80 Helferinnen und Helfer waren zwei Tage lang unermüdlich im Einsatz - in der Gastronomie, an den Spielfeldern, in den  Wettkampfbüros oder am Info-Desk. Zahlreiche Sponsoren und Gönner unterstützten den Anlass, der einem Modus folgte, der in Schachturnieren zur Anwendung kommt. Dabei wird nach der zweiten Runde der Zwischenstand ermittelt und in den folgenden Runden spielen die Tabellennachbarn gegeinander. Der Modus wurde laut Raphael Iten gewählt, um das grosse Teilnehmerfeld von 16 Teams sinnvoll zu bewältigen. "Dieses System aber auch die sehr effiziente Durchführung seitens der vielen Helfer war entscheidend, dass wir für den Mega-Anlass einen würdigen Rahmen bieten konnten."

Fotos zum Anlass unter www.ph-sportphoto.ch 


ZNF U16-Cup 2016/17

 

1/4-Final (bis 28.05.2017)

  • Astros Rotkreuz vs Zug United 2:7
  • UHC Sursee vs Unihockey Luzern
  • White Indians Inwil-Baar 2 vs Zuger Highlands  3:4
  • Floorball Uri vs Ad Astra Sarnen  5:0 ff

 

1/2-Final (bis 11.06.2017)

  • Zug United vs (UHC Sursee / Unihockey Luzern)
  • Zuger Highlands vs Floorball Uri

  

Final (17.06.2017)

  • 19:00 Uhr, Stadthalle Sursee

Gute Leistungen an der U15-Trophy in Bellinzona werden schlecht belohnt

Die Zentralschweizer U15-Auswahl spielte am Wochenende vom 30.4./1.5.2016 in Bellinzona an der prestigeträchtigen U15-Trophy.

Dieses Auswahlteam bestehend aus Spielern mit Jg. 2001 und 2002 aus der ganzen Zentralschweiz hatte wenig „Losglück“ und war in der Vorrunde eingeteilt in die Gruppe mit dem siebenfachen Titelträger und auch dieses Jahr wiederum grossen Turnierfavoriten Bern. Der zweite Gegner war die Auswahl der Region Leman. Verbunden mit dem mehr als fragwürdigen neuen Modus, bei dem nur der Gruppenerste um die vorderen Plätze mitspielt und potentiell die Ränge 2 bis 6 nicht ausgespielt werden, war verlieren im ersten Match gegen den Rekord-Trophysieger verboten.

Doch der Reihe nach:

Im ersten Spiel, welches bereits am Samstag-Morgen um 09.00 Uhr angepfiffen wurde, wartete der oben bereits erwähnte „grosse Brocken“ Bern auf unsere U15-Jungs. Der Respekt war natürlich gross und die Zuversicht nicht wirklich grenzenlos. Doch die Jungs zeigten in der Anfangsphase wirklich tolles Unihockey, allein die vielen Chancen wurden nicht in Zählbares umgemünzt. Immerhin, man konnte den physisch aber auch technisch sehr starken Bernern lange Paroli bieten. Zur Spielmitte stand es 1:2 aus Sicht der Zentralschweizer,  eine Sensation schien im Bereich des Möglichen. Dann aber schossen die Berner, gespickt mit total 18 Spielern aus denjenigen drei NLA-Vereinen, welche die U16A-Meisterschaft dominierten, das 1:3 und urplötzlich brachen bei den Zentralschweizer alle Dämme. Die Stürmer arbeiteten zu wenig nach hinten, das Blocken wurde von den Verteidigern vernachlässigt, die jungen Keeper alleine gelassen und minutenlang war jeder Schuss ein Treffer. Mit 1:7 ging‘s in die zweite Pause. Auch die ersten Minuten des dritten Drittels waren nicht besser, Bern agierte entfesselt, die Zentralschweizer, bei denen nur gerade 4 Akteure über U16A-Erfahrung verfügten, kamen kaum mehr auf Touren. Erst gegen Ende der Partie fingen sich unsere Jungs wieder etwas auf. Schlussendlich endete die Partie mit 4:12 für die Berner. Kaum hatte das Turnier begonnen war eine Qualifikation für die Halbfinals nicht mehr möglich, mehr noch, auf Grund des „experimentellen“ Modus war nach dieser klaren Niederlage, das höchst mögliche Ziel nur noch Platz 7. Eigentlich ein Witz, insbesondere wenn in Rechnung gestellt wird, dass dann im weiteren Verlauf des Turniers auch andere Teams nicht weniger hoch gegen die Berner untergingen (Zürich – Bern 3:12).

Doch um das „Minimalziel“, den 7. Platz, zu erreichen musste Spiel 2 gegen Leman unbedingt gewonnen werden. Es hiess also, trotz dieser Enttäuschung und des unweigerlich angeknackten Selbstvertrauens, dem Druck standzuhalten.  Dies, ohne die beiden U17-Akteure, von denen der eine abwesend war und der andere sich im Spiel gegen Bern verletzt hatte und für den Rest des Turniers ausfiel. Keine einfache Aufgabe gegen einen vor allem defensiv sehr starken Gegner aus der Romandie, der hoch konzentriert und sehr entschlossen in die Partie stieg. Das Spiel begann denn auch wenig verheissungsvoll und bis zur ersten Pause lagen die Zentralschweizer mit 1:3 im Hintertreffen, dies obwohl sie sich ein klares Chancenplus erarbeitet hatten. Auch nach dem Rückstand blieben die Zentralschweizer ihrer Linie treu und es erhielten trotz des „Resultat-Drucks“ alle Feldspieler Einsatz- und somit auch „Lern“-Zeit.  Das Team dankte dieses Vertrauen und kam immer besser ins Spiel. Im zweiten Drittel wurde der Rückstand wettgemacht und mit einem 4:4 stieg man in den letzten Durchgang.  Obwohl die Partie sehr intensiv blieb, wurde die spielerische Überlegenheit unserer Jungs immer deutlicher. Dies bedeutete Rang 2 in der Gruppe und das Rangierungsspiel um Rang 7 war der „Lohn“ für die gute Leistung an dieser Trophy während 100 von 120 gespielten Minuten.

Der Anpfiff für dieses Rangierungsspiel war am Sonntag um 13.00 Uhr. Trotz der relativen Bedeutungslosigkeit dieses Spiels waren sehr viele Eltern aus der Zentralschweiz angereist um Ihre Sprösslinge zu unterstützen. Diese Unterstützung schien die Jungs enorm anzuspornen, denn was sie in diesem Spiel – und insbesondere in den ersten 20 Minuten – zeigten, war wirklich grosse Unihockey-Klasse. Der Gegner aus der Region Fribourg/Neuenburg/Jura wurde noch und noch nach allen Regeln der (Unihockey-)Kunst mit sehr schönem Direktpass-Spiel und toller Laufarbeit ausgespielt und eine gelungene Zentralschweizer-Kombination jagte die andere.

Ein 6:0 zur ersten Drittelspause war der verdiente Lohn. Im zweiten und dritten Drittel konnte dann Fribourg das Spiel ein wenig ausgeglichener gestalten und unseren Jungs war es je länger das Spiel dauerte umso wichtiger, dass hinten die Null stehen blieb. Dies gelang und das Schlussresultat von 8:0 zeigt deutlich, welches Team diesem Spiel den Stempel aufgedrückt hatte. Besonders erfreulich war natürlich der Shutout, den sich alle drei mitgereisten und in diesem Spiel eingesetzten Torhüter (übrigens alle mit Jg. 2002) teilten. Mit diesem erfreulichen Abschluss konnte sich das Team mit erhobenem Haupt von den mitgereisten Fans verabschieden.

Ein besonderer Moment war dieser Abschied auch für Head-Coach Röbi Gröflin. Er gibt die Führung dieser U15-Auswahl ab und es war ihm mehr als zu gönnen, dass dieses „Abschiedsspiel“ derart überzeugend ausfiel. In seine Zeit als Auswahlcheftrainer fallen gleich mehrere grosse Erfolge, darunter ein Trophy-Sieg und eine Bronzemedaille. Danke, Röbi, für die grosse Arbeit, die Du für dieses Team und das Zentralschweizer Unihockey im Rahmen dieser Kampagne einmal mehr geleistet hast.

Ebenfalls auch ein grosser Dank an die restlichen Staff-Mitglieder,  Adi Wipfli (Teamchef), Stefan Herger (Assistenzcoach) und Manuel Wagner (Assistenzcoach), die es geschafft haben, diese U15-Auswahl auf dem Weg nach und dann auch in Bellinzona optimal zu betreuen.

An dieser Stelle auch herzliche Gratulation an den Überraschungssieger aus St. Gallen, welche den Turnierfavoriten Bern im Final überraschend mit 7:5 geschlagen haben und sich somit ebenfalls in die Liste der Trophysieger einreihen kann. 

U14 UHC Zugerland / ZNF holt Bronze-Medaille an der Schweizermeisterschaft

U14 UHC Zugerland / ZNF
3. Rang an den Schweizermeisterschaften 2015/16

Das U14-Team des ZNF-Leistungszentrums schafft Unihockey-Historisches für die Region Zentralschweiz: An den offiziellen U14-SM-Finals vom vergangenen Wochenende durften die 12 und 13-jährigen Talente sich die Bronzemedaillen umhängen lassen.

Als Lohn für den Gruppensieg nahm die U14 von Zugerland 1, das sogenannte Team ZNF – zusammengestellt aus Spielern, welche im Leistungszentrum in Rotkreuz trainieren – am Wochenende vom 2./3. April 2016 an der Schweizermeisterschaft der besten U14-Teams der Schweiz in Erlen TG teilnehmen.

Am Samstag trafen die ZNF-Jungs in der Gruppenphase auf Jona-Uznach Flames und den UHC Thun. Ein Blick auf die Meisterschaftsresultate zeigte, dass hier zwei sehr starke Teams auf die Zugerländer warteten. Diese zwei Gruppenspiele waren dementsprechend dann auch sehr hart umkämpft.


Die SM-Premiere

Im ersten Spiel an diesen nationalen Titelkämpfen gegen die Jona-Uznach Flames waren die Zugerländer Jungs zwar mehrheitlich spielbestimmend – doch der aufsässige Gegner blieb dank sehr gutem Konterspiel immer gefährlich. Dank tollem Einsatz, Teamspirit  und Können setzten sich die ZNFler immer besser in Szene, legten die Anfangsnervosität ab, meisterten diese schwierige Aufgabe und konnten sich schliesslich knapp aber verdient mit 4:3 durchsetzen.

Da sich unsere Gruppengegner in ihrer Direktbegegnung unentschieden trennten, war somit unsere Halbfinal-Qualifikation bereits klar. Im zweiten Spiel traf man auf das Team UHC Thun, ein Konglomerat von Berner Oberländer Spielern. Das extra für die U14-Stufe von Swiss Unihockey geschaffene Spielgemeinschaftsmodell erlaubt es den Mannschaften, die besten jungen Spieler aus mehreren Vereinen zu integrieren und zu fördern.


Ein bissiger Gegner

Trotz der bereits geschafften Halbfinalquali, war es für uns wichtig, das zweite Spiel gegen den UHC Thun ebenfalls voll konzentriert anzugehen, denn man wollte unbedingt vermeiden, im Halbfinal auf den klaren Turnierfavoriten vom Gastgeber der Unihockeyschule Erlen zu treffen.

Vollgas war dementsprechend das von den Coaches vorgegebene Motto. Diese Devise hatten wohl aber auch die Thuner-Coaches rausgegeben – nicht verwunderlich, denn bei ihnen ging es bereits um Sein oder nicht Sein.  Dementsprechend intensiv entwickelte sich dann auch das Spiel. Dabei war aber der Gegner vom UHC Thun etwas „bissiger“ und konnte sich insbesondere in der ersten Halbzeit die etwas besseren Chancen erarbeiten. Aber dank unserem hervorragend aufspielenden Torhüter Mauro Schildknecht und der Torumrandung hiess es zur Halbzeit „nur“ 0:1. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel weiter sehr intensiv. Jetzt war das Spielgeschehen absolut ausgeglichen und beide Teams erarbeiteten sich einige gute Chancen. Doch nur ein Team schaffte es, noch einmal den Ball über die Linie zu bringen – und das waren leider die Thuner. So ging dieses intensive Spiel mit 0 : 2 verloren.

Nun war eingetroffen, was man eigentlich vermeiden wollte. Im Halbfinal warteten die Jungs und ein Girl von der Unihockey Schule Erlen (Thurgau Unihockey). Dieses Team verfügt über technisch und taktisch intensiv ausgebildete junge Akteure und trainiert täglich in dieser Formation. Gerade das blinde Verständnis in den Blöcken war natürlich ein Pluspunkt, welchen unser bunt-zusammengewürfeltes Team nicht in diesem Masse aufweisen konnte. Aber – und es ist eine alte Sportlerweisheit: Auch wenn der Gegner auf dem Papier übermächtig erscheint – jedes Spiel muss zuerst gespielt werden…
 

Der Halbfinal

Und so war es denn auch. Denn was in diesem Spiel von unseren Jungs in der ersten Halbzeit gezeigt wurde war schlicht phantastisch. Mit grossem Einsatz und viel, viel Können setzten sie die Thurgauer fast ständig unter Druck. Das Chancenplus war eindeutig auf der Seite von Zugerland und das 2:0 zur Pause mehr als verdient.

Jetzt brauchte es eine Reaktion von Thurgau um vor eigenem Publikum doch noch in den wohl fix eingeplanten Final zu kommen. Und diese Reaktion kam – und zwar sehr schnell – bereits 10 Sekunden nach Wiederanpfiff kam der Anschlusstreffer zum 2 : 1. In der Folge entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel auf sehr hohem U14-Niveau. Beide Teams zeigten grossartiges Junioren-Unihockey. Nach einer wunderschönen Kombination konnten die Thurgauer zum 2 : 2 ausgleichen und das Spiel wurde endgültig zum nervenaufreibenden Krimi. Jeder Treffer konnte jetzt die Entscheidung bringen und dementsprechend durften jetzt keine Fehler mehr passieren.

2 Minuten vor Schluss war es dann soweit: Eine sehr, sehr harte Strafe gegen Zugerland, ermöglichte es den Thurgauern ihr sehr starkes Powerplay aufzubauen und schlussendlich auch zu skoren. Auf dieses 2 : 3 konnten dann die ZNF-Jungs nicht mehr reagieren und so ging dieser Halbfinal leider sehr knapp und etwas unglücklich verloren. Doch auf dieses Spiel dürfen die Jungs wirklich stolz sein. Man konnte wohl mit dem auf dieser Altersstufe best-eingespielten Team der Schweiz mithalten und sie phasenweise sogar dominieren. Chapeau!
 

Das Bronze-Spiel

Aber der ganze Stolz hilft (zumindest kurzfristig) wenig, wenn man dann mit leeren Händen nach Hause fahren muss. Dementsprechend wichtig war es nun, den Fokus zu behalten und im Spiel um Rang 3 – um die Bronze-Medaille – nochmals Vollgas zu geben.

Und – oh weh – dieses Unterfangen harzte – zumindest in der ersten Halbzeit. Die Jungs schienen mit ihren Gedanken irgendwo – aber sicher nicht auf dem Spielfeld. Nichts wollte gelingen und das 0 : 1 zur Pause war logische Folge dieses für einmal nicht wirklich überzeugenden Auftritts in den ersten 20 Minuten.

Aber dieses Team hat schon öfters bewiesen, dass es fähig ist, zum richtigen Zeitpunkt eine Reaktion zu zeigen. So auch dieses Mal. Mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit ging ein Ruck durch die Mannschaft und plötzlich war der Spielfluss wieder da. Und jetzt fielen auch die Tore – und dies nicht zu knapp… Schlussendlich hiess es 6 : 1 für Zugerland und ein toller Abschluss dieser Schweizer-Meisterschaft war geschafft!
 

Der verdiente Lohn

An der Siegerehrung nach dem Finalspiel, welches Erlen gegen Thun mit 5:3 gewann – herzliche Gratulation an dieser Stelle dem verdienten Schweizermeister aus dem Thurgau – konnten sich dann unsere Jungs die Bronze-Medaille um den Hals hängen lassen.

Ein grosses BRAVO an Spieler und Staff für diesen grossen Erfolg für das Zentralschweizer Unihockey. „Statistik-Spezialisten“ haben übrigens herausgefunden, dass der letzte Medaillengewinn eines Zentralschweizer Juniorenteams an offiziellen Schweizermeisterschaften aus dem letzten Jahrtausend datiert – also zu einer Zeit, wo diese Jungs noch gar nicht auf der Welt waren…

Ein grosses Danke auch an alle Helfer und Organisatoren vor Ort und natürlich auch den vielen mitgereisten Fans, welche das Team immer lautstark (und auch moralisch) unterstützt haben. 

ZNF Unihockey

Der Verein der Zentralschweizer Nachwuchsförderung (ZNF) unterstützt Nachwuchstalente im Unihockey durch gezielte, auf den Spitzensport ausgelegte Förderprogramm.

Leistungszentrum

Das Zentralschweizerische Leistungszentrum Unihockey führt seit Schuljahr 2011/12 den Trainingsbetrieb in Rotkreuz. Ziel des Leistungszentrums ist es, dass talentierte und motivierte Sportler/innen in der Sportart Unihockey vermehrt den Weg in die verschiedenen Sportförderangebote von Bildungsinstitutionen finden.

ZNF UNIHOCKEY
Zentralschweizer Nachwuchsförderung
praesident@unihockey-zentralschweiz.ch